Faire Teams in 10 Sekunden
Screenshots aus der App



Gruppen einteilen dauert selten lange – aber es dauert immer dann lange, wenn man es gerade nicht gebrauchen kann: vor der Klasse, auf dem Sportplatz, im Workshop. Ene Mene Miste macht aus einer Namensliste in unter zehn Sekunden zufällige, ausgewogene Teams. Und es fühlt sich an wie das Abzählen auf dem Schulhof, nicht wie das Konfigurieren einer Verwaltungssoftware.
Der Ablauf ist bewusst kurz: Namen eingeben, Teamanzahl wählen, mischen. Ganze Klassenlisten fügst du auf einmal ein – ob die Namen durch Zeilenumbrüche oder Kommas getrennt sind, erkennt die App selbst. Dann rappelt die Kiste, der Abzählreim ploppt Wort für Wort auf, und die Teamkarten gleiten ins Bild.
„12 Personen → 4 Teams: 3 · 3 · 3 · 3” steht auf dem Schirm, bevor du mischst – und genau so kommt es. Wenn Wünsche eine Verteilung rechnerisch unmöglich machen, sagt die App das vorher, statt hinterher zu überraschen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Genau an dieser Stelle verlieren Auslos-Apps das Vertrauen ihrer Nutzer.
Es gibt keine Einstellungsseite mit Dutzenden Schaltern. Was eine bestimmte Person betrifft, steht bei dieser Person: Ein Tipp auf einen Namen öffnet alles dazu.
Sobald du einer Person eine Stärke gibst, schaltet sich der faire Modus von selbst ein.
Stärke-Einstufungen sind heikel, und die App läuft oft öffentlich – am Beamer vor der Klasse, im Kreis auf dem Sportplatz. Deshalb erscheinen die Sterne ausschließlich im Personen-Bereich, den die Spielleitung privat öffnet: nie auf dem Überblick, nie auf den Teamkarten, nie beim Teilen. Niemand kann ablesen, dass er „nur einen Stern” hat. Die Teamkarten zeigen im fairen Modus nur die Summe pro Team – das belegt, dass ausgeglichen gemischt wurde, ohne jemanden bloßzustellen.
Das Abzählen aus der Kindheit, als eigenes Spiel: Das Wort springt von Name zu Name, wen das letzte trifft, der ist raus – Runde für Runde, bis eine Person übrig bleibt. Zwanzig echte Abzählreime aus fünf Ländern sind dabei, alle gesprochen.
Manche haben eine Fortsetzung: Bei „Eene, meene, muh” heißt es nach dem Treffer „Raus bist du noch lange nicht, sag mir erst, wie alt du bist!” – die getroffene Person nennt ihr Alter, die App zählt genau so viele Schritte weiter, und erst wen der letzte Schritt trifft, der fliegt wirklich raus. Wer es eilig hat, nimmt stattdessen das Blitzlos.
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch – und zwar nicht nur übersetzt, sondern mit den Reimen, die Kinder im jeweiligen Land wirklich aufsagen. Auch die Teamnamen sind lokalisiert. Der Sprachwechsel wird damit selbst zum Spiel: Kinder wechseln die Sprache, nur um den französischen Reim zu hören.
Passt eine Verteilung nicht? Person antippen, in ein anderes Team schieben, fertig. Die Automatik schlägt vor, du entscheidest. Und wenn die Teams stehen, teilst du sie als Text in den Klassenchat, über den Teilen-Dialog oder als gestaltetes Bild fürs Schwarze Brett – ohne irgendetwas abzutippen.
Die App braucht kein Netz. Sie sammelt nichts, sendet nichts und zeigt keine Werbung – sie läuft ja vor Kindern. Namen und Listen bleiben auf dem Gerät. Gespeicherte Gruppen wie „Klasse 7b” oder „Fußball Donnerstag” lassen sich jederzeit wieder laden, samt Stärken und Verknüpfungen.
Gebaut für Schule, Sport, Workshops, Kindergeburtstage und Spieleabende.