Namen rein, faire Teams raus
Gruppen einteilen dauert selten lange – aber es dauert immer dann lange, wenn man es gerade nicht gebrauchen kann: vor der Klasse, auf dem Sportplatz, im Workshop. Ene Mene Miste macht aus einer Namensliste in unter zehn Sekunden zufällige, ausgewogene Teams. Und es fühlt sich an wie das Abzählen auf dem Schulhof, nicht wie das Konfigurieren einer Verwaltungssoftware.
Der Ablauf ist bewusst kurz: Namen eingeben, Teamanzahl wählen, mischen. Ganze Klassenlisten fügst du auf einmal ein – ob die Namen durch Zeilenumbrüche oder Kommas getrennt sind, erkennt die App selbst. Dann rappelt die Kiste, der Abzählreim ploppt Wort für Wort auf, und die Teamkarten gleiten ins Bild.
Die Vorschau hält, was sie verspricht
„12 Personen → 4 Teams: 3 · 3 · 3 · 3” steht auf dem Schirm, bevor du mischst – und genau so kommt es. Wenn Wünsche eine Verteilung rechnerisch unmöglich machen, sagt die App das vorher, statt hinterher zu überraschen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Genau an dieser Stelle verlieren Auslos-Apps das Vertrauen ihrer Nutzer.
Alles am einzelnen Menschen
Es gibt keine Einstellungsseite mit Dutzenden Schaltern. Was eine bestimmte Person betrifft, steht bei dieser Person: Ein Tipp auf einen Namen öffnet alles dazu.
- Stärke in drei Stufen – „Lernt noch”, „Normal”, „Profi”. Drei Stufen sind in Sekunden vergeben und reichen in der Praxis völlig aus.
- Immer zusammen mit … – für Geschwister oder ein schüchternes Kind, das eine vertraute Person braucht.
- Lieber getrennt von … – für die zwei, bei denen es erfahrungsgemäß unruhig wird.
- Setzt aus – wer krank oder abwesend ist, bleibt in der Liste, wird aber nicht verteilt.
- Gemischte Teams – verteilt Jungen und Mädchen so gleichmäßig wie möglich.
Sobald du einer Person eine Stärke gibst, schaltet sich der faire Modus von selbst ein.
Diskretion ist Standard, nicht Option
Stärke-Einstufungen sind heikel, und die App läuft oft öffentlich – am Beamer vor der Klasse, im Kreis auf dem Sportplatz. Deshalb erscheinen die Sterne ausschließlich im Personen-Bereich, den die Spielleitung privat öffnet: nie auf dem Überblick, nie auf den Teamkarten, nie beim Teilen. Niemand kann ablesen, dass er „nur einen Stern” hat. Die Teamkarten zeigen im fairen Modus nur die Summe pro Team – das belegt, dass ausgeglichen gemischt wurde, ohne jemanden bloßzustellen.
Faire Teams sind oft erst der Anfang der Stunde. Ein Tipp auf „Methode“ im Ergebnis macht aus denselben Teams eine Arbeitsform – und zurück auf „Teams“ stehen exakt die Teams von vorher da.
- Gruppenpuzzle – aus den Teams werden Expertengruppen, in jeder sitzt eine Person pro Team. Ein Symbol an jedem Namen zeigt die Stammgruppe, so sieht man auf einen Blick, ob richtig gepuzzelt ist.
- Rollen im Team – Sprecher·in, Schreiber·in, Zeitwächter·in, Material, Prüfer·in und Ruhewächter·in, zufällig verteilt und mit einem Tipp neu gewürfelt, auch in den Expertengruppen. Die Liste lässt sich anpassen: umbenennen, ein- und ausschalten, umsortieren, eigene Rollen ergänzen – bis zu acht gleichzeitig.
- Nummerierte Köpfe – jede Person bekommt in ihrem Team eine Nummer. „Nummer aufrufen“ zeigt die Zahl groß, und in jedem Team leuchtet die passende Person auf. Jede Nummer kommt einmal dran, bevor sich eine wiederholt.
- Partnerarbeit (Think-Pair-Share) – Paare innerhalb jedes Teams, Zusammen- und Getrennt-Wünsche werden beachtet. Geht es nicht auf, gibt es eine Dreiergruppe – allein bleibt niemand.
- Kugellager – Innen- und Außenkreis, Runde für Runde. Jede Person außen trifft jede innen genau einmal; wer lieber getrennt arbeitet, steht im selben Kreis und damit nie gegenüber. Bei ungerader Zahl wandert eine Person mit.
- Stationen – der Rotationsplan für den Lernzirkel, auch mit mehr Stationen als Teams, mit Pflicht- und Wahlstationen und einstellbarer Rundenzahl. Oben steht, wer jetzt wo ist, darunter der ganze Plan als Tabelle.
Bei Kugellager und Stationen läuft ein Rundentimer von 1 bis 15 Minuten mit: Bei Ablauf ertönt ein Ton, auf Wunsch beginnt gleich die nächste Runde. In den übrigen Ansichten misst er Arbeitsphasen. Runde, aufgerufene Nummer und Restzeit stehen groß genug für den Beamer da – auf dem iPad auch quer. Geteilt wird, was zu sehen ist, bei Kugellager und Stationen der ganze Rundenplan.
Wer fängt an?
Das Abzählen aus der Kindheit, als eigenes Spiel: Das Wort springt von Name zu Name, wen das letzte trifft, der ist raus – Runde für Runde, bis eine Person übrig bleibt. Zwanzig echte Abzählreime aus fünf Ländern sind dabei, alle gesprochen.
Manche haben eine Fortsetzung: Bei „Eene, meene, muh” heißt es nach dem Treffer „Raus bist du noch lange nicht, sag mir erst, wie alt du bist!” – die getroffene Person nennt ihr Alter, die App zählt genau so viele Schritte weiter, und erst wen der letzte Schritt trifft, der fliegt wirklich raus. Wer es eilig hat, nimmt stattdessen das Blitzlos.
Fünf Sprachen, jede mit eigenen Reimen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch – und zwar nicht nur übersetzt, sondern mit den Reimen, die Kinder im jeweiligen Land wirklich aufsagen. Auch die Teamnamen sind lokalisiert. Der Sprachwechsel wird damit selbst zum Spiel: Kinder wechseln die Sprache, nur um den französischen Reim zu hören.
Das Ergebnis gehört dir
Passt eine Verteilung nicht? Person antippen, in ein anderes Team schieben, fertig. Die Automatik schlägt vor, du entscheidest. Und wenn die Teams stehen, teilst du sie als Text in den Klassenchat, über den Teilen-Dialog oder als gestaltetes Bild fürs Schwarze Brett – ohne irgendetwas abzutippen.
Ohne Internet, ohne Konto, ohne Werbung
Die App braucht kein Netz. Sie sammelt nichts, sendet nichts und zeigt keine Werbung – sie läuft ja vor Kindern. Namen und Listen bleiben auf dem Gerät. Gespeicherte Gruppen wie „Klasse 7b” oder „Fußball Donnerstag” lassen sich jederzeit wieder laden, samt Stärken und Verknüpfungen. Einmal kaufen, fertig – kein Abo, keine In-App-Käufe.
Gebaut für Schule, Sport, Workshops, Kindergeburtstage und Spieleabende.