Erst verstehen, dann aufschreiben
Viele Kinder können „34“ schreiben, lange bevor sie wissen, was die 3 darin bedeutet. Die App setzt genau davor an: Die Zahl soll erst begriffen werden – mit den Händen, mit Bildern und mit Geschichten – und dann aufgeschrieben. Das Spiel folgt dabei dem Weg aus dem Mathematikunterricht der Grundschule: erst handeln, dann Bilder, dann Zeichen.
Zehn Lichter werden ein Zehnling
Im Fünkli-Tal leben kleine Lichter, die Fünkli. Das Kind kreist zehn von ihnen ein, sie fassen sich an den Händen und werden ein Zehnling. Wichtig ist das Wort „selbst“: Zehner gibt es im Spiel nie fertig – das Kind bündelt jeden einzelnen. Danach baut es Türme: Unten wohnen die Fünkli, oben die Zehnlinge, und das Schild am Turm zeigt die Zahl, die das Kind gebaut hat.
Vier Welten
- Fünkli-Tal – Lichter bündeln, Türme bauen, Zehner und Einer verstehen
- Türme der Ordnung – zehn Zehnlinge werden ein Hunderter-Wal; ein leeres Nest hält den Platz frei, wenn eine Stelle leer ist
- Tauschmarkt – bei Otter tauschen, beim Rechnen zehn Fünkli als Zehnling eine Etage höher ziehen und einen Zehnling herunterholen, wenn unten etwas fehlt; mit Zahlen bis 9 999
- Ziffernpass – ein Buch darüber, wie man anderswo und früher Zahlen geschrieben hat, freiwillig und ohne Prüfung
Am Ende jeder Welt fragt die Waage-Krabbe, was eine Ziffer wirklich bedeutet.
Nie „falsch“
Das Spiel fragt und wartet, ohne zu drängen. Wenn etwas nicht passt, wackeln die Fünkli oder ein Zehnling passt nicht ins Erdgeschoss – und das Kind probiert weiter. Pip, der neugierige Begleiter, irrt sich manchmal selbst, und das Kind darf ihm helfen. Es gibt keine Punkte, Sterne oder Ranglisten und keinen Zeitdruck.
Zwei Sprachen gleichzeitig
Die App ist in 10 Sprachen komplett vertont: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Ukrainisch, Russisch, Polnisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch. Die Familiensprache lässt sich zur Schulsprache dazuschalten: Pip spricht die eine, Großmutter Dezi die andere. So kann ein Kind Mathematik in der Sprache der Schule lernen, ohne die Sprache von zu Hause zu verlieren.
Für Eltern und Lehrkräfte
- Elternbereich hinter einer Rechenfrage für Erwachsene: was dahintersteckt, Ideen für den Küchentisch, der Weg Ihres Kindes in Worten, Einstellungen
- Mehrere Kinder auf einem Gerät, jedes mit eigenem Bild, auf Wunsch mit Geheimzeichen
- Auf Wunsch ein QR-Code für die Lehrkraft – ohne Namen, nur auf dem Bildschirm
- Bewegung reduzieren, Ton und Lautstärke einstellbar, Beschriftungen für Bildschirmleser
Ruhig und sicher
Keine Werbung, keine In-App-Käufe, kein Konto, kein Internet nötig. Alle Daten bleiben auf dem Gerät.
Wann erscheint die App?
„Stellenwertsystem Mathe lernen“ erscheint bald für iPhone, iPad und Android. Sobald die App in den Stores ist, finden Sie die Links hier auf dieser Seite.